Kanzlei Nabhan Gäbler und Partner
Zurück zur Startseite
AKTUELLES

Rechtsprechung im Überblick

Täglich aktualisierte Urteile, Beschlüsse und Pressemitteilungen aus BGH, BFH und BVerwG – kanzlei-tonal aufbereitet, sortiert nach unseren Rechtsgebieten.

NACH RECHTSGEBIET FILTERN
VW erhöht Rückstellungen für britischen Autokreditskandal auf 855 Millionen Euro
Bild: FAZ – Wirtschaft
Gesellschaftsrecht08. Oktober 2026·FAZ – Wirtschaft

VW erhöht Rückstellungen für britischen Autokreditskandal auf 855 Millionen Euro

Der Volkswagen-Konzern hat seine Rückstellungen für drohende Schadenersatzforderungen im Zusammenhang mit dem britischen Autokreditskandal signifikant aufgestockt. Hintergrund sind rechtliche Auseinandersetzungen über unzulässige Provisionszahlungen bei Fahrzeugfinanzierungen, die bereits mehrere Automobilhersteller belasten. Angesichts weiterer anhängiger Klagen müssen betroffene Unternehmen mit einer Ausweitung der finanziellen Haftungsrisiken rechnen.

VolkswagenAutokreditskandalSchadenersatzRückstellungenHaftungsrecht
Originalquelle
VW erhöht Rückstellungen im britischen Autokreditskandal auf 855 Millionen Euro
Bild: FAZ – Wirtschaft
Gesellschaftsrecht08. Oktober 2026·FAZ – Wirtschaft

VW erhöht Rückstellungen im britischen Autokreditskandal auf 855 Millionen Euro

Volkswagen hat seine Rückstellungen für drohende Schadenersatzforderungen im Zusammenhang mit intransparenten Provisionen bei Autokrediten in Großbritannien massiv aufgestockt. Hintergrund sind wegweisende Entscheidungen britischer Gerichte, die die Anforderungen an die Offenlegung von Vermittlungsentgelten verschärft haben. Für international agierende Konzerne verdeutlicht dieser Fall die erheblichen Haftungsrisiken bei Compliance-Verstößen im Finanzdienstleistungssektor und die damit verbundenen bilanziellen Auswirkungen.

VolkswagenSchadenersatzComplianceFinanzdienstleistungenHaftungsrisiko
Originalquelle
Übernahmeangebot für Evonik: Kuratorium der RAG-Stiftung berät über BASF-Offerte
Bild: FAZ – Wirtschaft
Gesellschaftsrecht08. Oktober 2026·FAZ – Wirtschaft

Übernahmeangebot für Evonik: Kuratorium der RAG-Stiftung berät über BASF-Offerte

Das Kuratorium der RAG-Stiftung prüft aktuell das Übernahmeangebot des Chemiekonzerns BASF für den Spezialchemiehersteller Evonik. Im Zentrum der Beratungen stehen die langfristigen Interessen der Stiftung als Mehrheitsaktionärin sowie die Einbindung der Gewerkschaft IGBCE. Für die Corporate-Praxis unterstreicht dieser Vorgang die besonderen Anforderungen bei M&A-Transaktionen unter Beteiligung politisch besetzter Gremien und Stiftungsstrukturen.

GesellschaftsrechtM&AÜbernahmerechtRAG-StiftungAktienrecht
Originalquelle
UniCredit-Übernahme der Commerzbank: Folgen für Mittelstand und Beschäftigte
Bild: Tagesschau – Wirtschaft
Gesellschaftsrecht08. Oktober 2026·Tagesschau – Wirtschaft

UniCredit-Übernahme der Commerzbank: Folgen für Mittelstand und Beschäftigte

Die italienische Großbank UniCredit forciert die Übernahme der Commerzbank, was weitreichende strukturelle Veränderungen im deutschen Bankenmarkt zur Folge haben könnte. Für Firmenkunden und den Mittelstand bedeutet dies potenzielle Auswirkungen auf die Kreditversorgung und Wettbewerbskonditionen im gewerblichen Sektor. Beschäftigte der Institute müssen zudem mit umfassenden Restrukturierungen und der Konsolidierung von Doppelstrukturen rechnen.

M&ABankenrechtUniCreditCommerzbankUnternehmensübernahme
Originalquelle
Bundesregierung untersagt Verkauf von Logistikfirma an chinesische Investoren
Bild: FAZ – Wirtschaft
Gesellschaftsrecht07. Oktober 2026·FAZ – Wirtschaft

Bundesregierung untersagt Verkauf von Logistikfirma an chinesische Investoren

Die Bundesregierung hat den geplanten Verkauf eines deutschen Logistikunternehmens an chinesische Erwerber auf Grundlage des Außenwirtschaftsrechts untersagt. Diese Maßnahme unterstreicht die zunehmend restriktive Investitionskontrolle zum Schutz kritischer Infrastrukturen in Deutschland. Für Mandanten im M&A-Sektor bedeutet dies, dass investitionsrechtliche Prüfverfahren nach der Außenwirtschaftsverordnung (AWV) frühzeitig in der Transaktionsplanung berücksichtigt werden müssen.

AußenwirtschaftsrechtInvestitionskontrolleM&AAWVCompliance
Originalquelle
IT-Compliance: Deutsche Unternehmen mangelhaft gegen KI-Cyberangriffe geschützt
Bild: Tagesschau – Wirtschaft
Gesellschaftsrecht07. Oktober 2026·Tagesschau – Wirtschaft

IT-Compliance: Deutsche Unternehmen mangelhaft gegen KI-Cyberangriffe geschützt

Obwohl bereits die Hälfte der deutschen Unternehmen KI-Anwendungen nutzt, fehlen in vielen Betrieben spezialisierte Schutzmaßnahmen gegen KI-basierte Cyberangriffe. Für die Geschäftsführung ergeben sich hieraus signifikante Haftungsrisiken, da die IT-Sicherheit ein integraler Bestandteil der gesetzlichen Compliance- und Sorgfaltspflichten ist. Unternehmen sollten ihre internen Kontrollsysteme und Risikomanagement-Strategien umgehend auf die neuen technologischen Bedrohungsszenarien ausrichten.

CybersecurityKI-VerordnungComplianceRisikomanagementGeschäftsführerhaftung
Originalquelle
Bundesregierung untersagt Cosco-Übernahme von Logistikunternehmen Zippel
Bild: Tagesschau – Wirtschaft
Gesellschaftsrecht07. Oktober 2026·Tagesschau – Wirtschaft

Bundesregierung untersagt Cosco-Übernahme von Logistikunternehmen Zippel

Die Bundesregierung hat den Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung am Hamburger Logistikunternehmen Zippel durch die chinesische Reederei Cosco aus Gründen der nationalen Sicherheit untersagt. Trotz einer vorangegangenen Freigabe durch das Bundeskartellamt griff das Bundeswirtschaftsministerium im Rahmen der außenwirtschaftsrechtlichen Investitionsprüfung ein. Für international tätige Unternehmen verdeutlicht diese Entscheidung die zunehmende Relevanz des Schutzes kritischer Infrastrukturen bei M&A-Transaktionen mit Drittstaatenbeteiligung. Mandanten sollten bei geplanten Übernahmen durch Nicht-EU-Investoren frühzeitig die Anforderungen des Außenwirtschaftsrechts in die Transaktionsplanung einbeziehen.

AußenwirtschaftsrechtInvestitionsprüfungM&ALogistikKritische Infrastruktur
Originalquelle
Investitionskontrolle: Bund untersagt Verkauf von Logistikfirma an chinesische Investoren
Bild: FAZ – Wirtschaft
Gesellschaftsrecht07. Oktober 2026·FAZ – Wirtschaft

Investitionskontrolle: Bund untersagt Verkauf von Logistikfirma an chinesische Investoren

Die Bundesregierung hat den geplanten Verkauf eines deutschen Logistikunternehmens an chinesische Erwerber aufgrund nationaler Sicherheitsbedenken untersagt. Die Entscheidung beruht auf der investitionsrechtlichen Prüfung gemäß dem Außenwirtschaftsgesetz (AWG) zum Schutz kritischer Infrastrukturen. Für die M&A-Praxis unterstreicht dieser Schritt die Notwendigkeit, außenwirtschaftsrechtliche Risiken und Freigabeverfahren frühzeitig in die Transaktionsplanung einzubeziehen.

AußenwirtschaftsrechtInvestitionsprüfungM&AComplianceAWG
Originalquelle
Milliarden-Fusion in der Medienbranche: Paramount übernimmt Warner
Bild: Tagesschau – Wirtschaft
Gesellschaftsrecht06. Oktober 2026·Tagesschau – Wirtschaft

Milliarden-Fusion in der Medienbranche: Paramount übernimmt Warner

Der Medienkonzern Paramount hat die milliardenschwere Übernahme von Warner offiziell finalisiert und damit eine der größten Transaktionen der Branche abgeschlossen. Aus gesellschaftsrechtlicher Sicht rücken nun die Post-Merger-Integration sowie umfassende Restrukturierungsmaßnahmen zur Hebung von Synergieeffekten in den Fokus. Die Fusion verdeutlicht die anhaltende Konsolidierung im globalen Medienmarkt und zieht weitreichende Konsequenzen für Wettbewerbsstrukturen und Arbeitsverhältnisse nach sich.

M&AGesellschaftsrechtFusionUnternehmensübernahme
Originalquelle
BGH: Grundsätzliche Entscheidung zur Organhaftung und Gesellschafterpflichten
Symbolfoto · Unsplash
Gesellschaftsrecht06. Oktober 2026·Bundesgerichtshof – Entscheidungen

BGH: Grundsätzliche Entscheidung zur Organhaftung und Gesellschafterpflichten

Der II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat in einer neuen Leitsatzentscheidung wesentliche Aspekte der gesellschaftsrechtlichen Haftung präzisiert. Das Urteil befasst sich mit der Auslegung von Sorgfaltspflichten und den daraus resultierenden Konsequenzen für die Geschäftsführung und die Gesellschafterebene. Für Mandant:innen unterstreicht die Entscheidung die Bedeutung einer lückenlosen Dokumentation und proaktiven Risikominimierung im Gesellschaftsrecht.

BGHII ZR 73/24GesellschaftsrechtOrganhaftungLeitsatzentscheidung
Originalquelle
Private Equity: Main Capital erwirbt IT-Sicherheitsanbieter Raynet
Bild: FAZ – Wirtschaft
Gesellschaftsrecht05. Oktober 2026·FAZ – Wirtschaft

Private Equity: Main Capital erwirbt IT-Sicherheitsanbieter Raynet

Die niederländische Beteiligungsgesellschaft Main Capital übernimmt nach aktuellen Berichten den Paderborner IT-Spezialisten Raynet. Dieser Vorgang unterstreicht die anhaltend hohe Dynamik im deutschen M&A-Markt, insbesondere im Bereich der Technologie-Investitionen. Für Mandanten im Mittelstand zeigt diese Transaktion die wachsende Bedeutung von Private-Equity-Investoren als Partner für Nachfolgelösungen oder Wachstumsfinanzierungen auf.

Private EquityM&AGesellschaftsrechtUnternehmenskaufIT-Sicherheit
Originalquelle
Amtsgericht Düsseldorf ordnet vorläufiges Insolvenzverfahren für Galeria an
Bild: Tagesschau – Wirtschaft
Gesellschaftsrecht05. Oktober 2026·Tagesschau – Wirtschaft

Amtsgericht Düsseldorf ordnet vorläufiges Insolvenzverfahren für Galeria an

Das Amtsgericht Düsseldorf hat das vorläufige Insolvenzverfahren über das Vermögen der Galeria-Warenhauskette angeordnet. Es handelt sich hierbei bereits um den vierten Insolvenzantrag des Unternehmens in den letzten Jahren. Für Gläubiger und Geschäftspartner bedeutet dieser Schritt eine erneute Phase der Unsicherheit hinsichtlich der Realisierung offener Forderungen und der Fortführung bestehender Vertragsverhältnisse.

InsolvenzrechtAmtsgericht DüsseldorfGaleriaUnternehmenskrise
Originalquelle
EU-Marktzugang: Berlin und Paris planen neue Handelsschutzinstrumente gegen China
Bild: FAZ – Wirtschaft
Gesellschaftsrecht05. Oktober 2026·FAZ – Wirtschaft

EU-Marktzugang: Berlin und Paris planen neue Handelsschutzinstrumente gegen China

Deutschland und Frankreich bereiten ein neues EU-Schutzinstrument vor, das den Marktausschluss Chinas in geopolitischen Konfliktfällen ermöglichen soll. Die Initiative reagiert auf zunehmende wirtschaftliche Abhängigkeiten und soll die strategische Souveränität des europäischen Binnenmarktes sichern. Für international agierende Unternehmen könnten sich daraus mittelfristig erhebliche neue Compliance-Anforderungen und Risiken im Außenhandel ergeben.

HandelsrechtComplianceAußenwirtschaftsrechtEU-Binnenmarkt
Originalquelle
EuGH-Generalanwalt gegen Innenregress bei Kartellbußgeldern
Bild: FAZ – Wirtschaft
Gesellschaftsrecht02. Oktober 2026·FAZ – Wirtschaft

EuGH-Generalanwalt gegen Innenregress bei Kartellbußgeldern

Ein Generalanwalt am EuGH hat sich gegen die Möglichkeit eines unternehmensinternen Rückgriffs auf ehemalige Geschäftsführer für verhängte Kartellbußgelder ausgesprochen. Nach dieser Auffassung würde ein Regress die abschreckende Wirkung behördlicher Sanktionen schwächen, die primär das Unternehmen als Adressaten treffen sollen. Für die Mandatspraxis bedeutet dies eine potenzielle Einschränkung der zivilrechtlichen Haftbarkeit von Leitungsorganen im Kontext von Wettbewerbsverstößen.

KartellrechtGeschäftsführerhaftungEuGHInnenregressCompliance
Originalquelle
Galeria Karstadt Kaufhof: Erneutes Insolvenzverfahren eingeleitet
Bild: FAZ – Wirtschaft
Gesellschaftsrecht02. Oktober 2026·FAZ – Wirtschaft

Galeria Karstadt Kaufhof: Erneutes Insolvenzverfahren eingeleitet

Die Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof befindet sich erneut in einem gerichtlichen Insolvenzverfahren, was die langfristige Tragfähigkeit des Geschäftsmodells in Frage stellt. Für Gläubiger und Geschäftspartner ergeben sich daraus dringende rechtliche Notwendigkeiten zur Prüfung und Anmeldung ihrer Forderungen zur Insolvenztabelle. Im Rahmen der gesellschaftsrechtlichen Abwicklung steht nun zur Debatte, ob eine weitere Sanierung möglich ist oder eine endgültige Liquidation erfolgen muss.

InsolvenzrechtGaleriaGläubigerschutzUnternehmenskrise
Originalquelle
Galeria Karstadt Kaufhof meldet zum vierten Mal Insolvenz an
Bild: Tagesschau – Wirtschaft
Gesellschaftsrecht02. Oktober 2026·Tagesschau – Wirtschaft

Galeria Karstadt Kaufhof meldet zum vierten Mal Insolvenz an

Die Warenhauskette Galeria hat erneut einen Insolvenzantrag gestellt, womit das Unternehmen zum vierten Mal innerhalb von sechs Jahren ein gerichtliches Sanierungsverfahren durchläuft. Von der Unsicherheit sind aktuell 83 Standorte sowie rund 12.000 Mitarbeitende betroffen. Für Geschäftspartner und Gläubiger bedeutet dieser Schritt die Notwendigkeit einer zeitnahen Prüfung ihrer Forderungen sowie der laufenden Vertragsbeziehungen im Rahmen des Insolvenzverfahrens.

InsolvenzrechtUnternehmenssanierungGläubigerschutzHandelsrecht
Originalquelle
Warenhauskette Galeria stellt erneut Antrag auf Insolvenzverfahren
Bild: FAZ – Wirtschaft
Gesellschaftsrecht02. Oktober 2026·FAZ – Wirtschaft

Warenhauskette Galeria stellt erneut Antrag auf Insolvenzverfahren

Die Warenhauskette Galeria hat einen erneuten Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt, wobei der Geschäftsbetrieb in den verbleibenden 83 Filialen zunächst fortgeführt wird. Für Gläubiger und Geschäftspartner bedeutet dieser Schritt eine erneute Prüfung ihrer Forderungen sowie potenzieller Ausfälle im Rahmen der Insolvenzordnung. Die Sanierungsbemühungen zielen darauf ab, durch das Verfahren einen neuen Eigentümer zu finden und den Fortbestand des Unternehmens zu sichern.

InsolvenzrechtInsOUnternehmenskriseGläubigerschutz
Originalquelle
Gestopptes Fregatten-Projekt: Werft fordert 4,7 Milliarden Euro vom Bund
Bild: Tagesschau – Inland
Gesellschaftsrecht02. Oktober 2026·Tagesschau – Inland

Gestopptes Fregatten-Projekt: Werft fordert 4,7 Milliarden Euro vom Bund

Nach der Einstellung eines Rüstungsprojekts durch das Bundesverteidigungsministerium fordert eine niederländische Werft Schadensersatz in Höhe von 4,7 Milliarden Euro. Der Fall betrifft zentrale Aspekte des Handelsrechts und der staatlichen Haftung bei der vorzeitigen Beendigung von Beschaffungsverträgen im Rüstungssektor. Für Unternehmen illustriert das Verfahren die Komplexität und die erheblichen finanziellen Risiken bei der Rückabwicklung von Großprojekten im öffentlichen Sektor.

HandelsrechtSchadensersatzVertragsrechtBundeswehr
Originalquelle
Debatte über Verschärfung des deutschen Übernahmerechts und Aktionärsschutzes
Bild: Tagesschau – Wirtschaft
Gesellschaftsrecht02. Oktober 2026·Tagesschau – Wirtschaft

Debatte über Verschärfung des deutschen Übernahmerechts und Aktionärsschutzes

Angesichts aktueller Entwicklungen bei Unternehmen wie der Commerzbank wird eine Verschärfung des deutschen Übernahmerechts zur Stärkung des Aktionärsschutzes diskutiert. Im Vergleich zu anderen EU-Staaten ermöglicht der aktuelle Rechtsrahmen Investoren eine verhältnismäßig einfache Ausweitung ihrer Kontrolle. Für betroffene Aktiengesellschaften und potenzielle Investoren könnten künftig strengere regulatorische Hürden bei der Beteiligungsaufstockung an Bedeutung gewinnen.

ÜbernahmerechtWpÜGAktionärsschutzAktienrechtUnternehmenskontrolle
Originalquelle
Debatte um KI-Regulierung: Verschärfung der Haftung für Vorstände gefordert
Bild: FAZ – Wirtschaft
Gesellschaftsrecht01. Oktober 2026·FAZ – Wirtschaft

Debatte um KI-Regulierung: Verschärfung der Haftung für Vorstände gefordert

Angesichts potenzieller existenzieller Risiken durch Künstliche Intelligenz wird eine Verschärfung der gesetzlichen Haftungsregeln für Unternehmensleitungen diskutiert. Eine bloße Selbstregulierung der Branche wird als unzureichend erachtet, um den technologischen Gefahren adäquat zu begegnen. Für Vorstände könnte dies künftig erweiterte Compliance-Pflichten und direkte zivilrechtliche Verantwortlichkeiten bei KI-bedingten Schadensfällen zur Folge haben.

KI-RegulierungVorstandshaftungComplianceHaftungsrecht
Originalquelle
VW schmiedet Allianz für autonomes Fahren mit britischem Start-up
Bild: FAZ – Wirtschaft
Gesellschaftsrecht01. Oktober 2026·FAZ – Wirtschaft

VW schmiedet Allianz für autonomes Fahren mit britischem Start-up

Volkswagen beabsichtigt eine strategische Partnerschaft mit einem Londoner Start-up, um die Entwicklung autonomer Fahrsysteme zu forcieren. Ziel der Kooperation ist es, die technologische Souveränität Europas gegenüber Wettbewerbern aus China und den USA zu sichern. Für Unternehmen der Automobilindustrie verdeutlicht dieser Schritt die wachsende Bedeutung komplexer, grenzüberschreitender Kooperationsverträge im Bereich der Schlüsseltechnologien.

VolkswagenGesellschaftsrechtAutonomes FahrenKooperationTechnologie
Originalquelle
Insolvenzverfahren für Teile des Batterieherstellers Varta eröffnet
Bild: Tagesschau – Wirtschaft
Gesellschaftsrecht01. Oktober 2026·Tagesschau – Wirtschaft

Insolvenzverfahren für Teile des Batterieherstellers Varta eröffnet

Für vier Gesellschaften des angeschlagenen Varta-Konzerns wurde offiziell das Insolvenzverfahren eingeleitet. Ziel des Verfahrens ist die Suche nach neuen Investoren, um den Fortbestand der betroffenen Unternehmensteile im Wege einer Sanierung zu sichern. Für Gläubiger und Geschäftspartner markiert dieser Schritt den Beginn einer rechtlich komplexen Restrukturierungsphase nach insolvenzrechtlichen Vorgaben.

VartaInsolvenzrechtUnternehmenssanierungGesellschaftsrecht
Originalquelle
BGH: Intransparente AGB-Klauseln zur Erhöhung von Mitgliedsgebühren unwirksam
Symbolfoto · Unsplash
Gesellschaftsrecht01. Oktober 2026·Bundesgerichtshof – Pressemitteilungen

BGH: Intransparente AGB-Klauseln zur Erhöhung von Mitgliedsgebühren unwirksam

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Preiserhöhungsklauseln in Allgemeinen Geschäftsbedingungen dem Transparenzgebot des § 307 Abs. 1 Satz 2 BGB genügen müssen. Solche Bestimmungen sind unwirksam, wenn sie Voraussetzungen und Umfang künftiger Anpassungen nicht hinreichend klar und verständlich für den Vertragspartner regeln. Für Unternehmen und Vereine besteht Handlungsbedarf bei der Gestaltung ihrer Vertragswerke, um Rückforderungsansprüche zu vermeiden.

§ 307 BGBAGB-RechtBGHPreisanpassungsklauselHandelsrecht
Originalquelle
Übernahme von Evonik durch BASF: Politische Debatte um Industriestandort
Bild: FAZ – Wirtschaft
Gesellschaftsrecht30. September 2026·FAZ – Wirtschaft

Übernahme von Evonik durch BASF: Politische Debatte um Industriestandort

Die geplante Übernahme von Evonik durch BASF sorgt für politische Spannungen bezüglich der Zukunft industrieller Kernregionen in Nordrhein-Westfalen. Kritikern zufolge gefährdet die Transaktion wichtige Chemiestandorte im Ruhrgebiet, was Forderungen nach einer aktiveren Rolle der Landesregierung nach sich zieht. Für die M&A-Praxis verdeutlicht dies, dass bei transaktionsbegleitenden Beratungen vermehrt auch industrie- und landespolitische Risiken berücksichtigt werden müssen.

M&AGesellschaftsrechtUnternehmensübernahmeIndustriepolitik
Originalquelle
BRAK: Kritik an Geldwäsche-Meldepflichten und Neuerungen im Berufsrecht
Symbolfoto · Unsplash
Gesellschaftsrecht30. September 2026·BRAK – Nachrichten aus Berlin

BRAK: Kritik an Geldwäsche-Meldepflichten und Neuerungen im Berufsrecht

Die Bundesrechtsanwaltskammer kritisiert die geplante Implementierung verschärfter Verdachtsmeldepflichten zur Geldwäscheprävention und warnt vor Grundrechtsrisiken bei der geplanten Nachrichtendienst-Reform. Zeitgleich treten zum 1. Oktober 2026 wichtige Änderungen der Fachanwaltsordnung in Kraft, die neben einem liberaleren Kanzleibegriff die Anforderungen an die Berufsausübung modernisieren. Für Unternehmen und Kanzleien resultieren hieraus neue Anforderungen an die interne Compliance sowie organisatorische Anpassungsbedarfe.

GeldwäschepräventionComplianceBerufsrechtFachanwaltsordnung
Originalquelle
Fachanwaltsordnung: Neue theoretische Anforderungen treten 2026 in Kraft
Symbolfoto · Unsplash
Gesellschaftsrecht30. September 2026·BRAK – Nachrichten aus Berlin

Fachanwaltsordnung: Neue theoretische Anforderungen treten 2026 in Kraft

Die Satzungsversammlung hat eine Anpassung der theoretischen Anforderungen für die Fachanwaltschaften im Straf-, Gesellschafts- und Sportrecht beschlossen. Diese Änderungen der Fachanwaltsordnung wurden nun vom Bundesjustizministerium bestätigt und treten am 1. Oktober 2026 offiziell in Kraft. Für die juristische Ausbildung und angehende Fachanwälte definiert die Neuregelung die künftigen Standards für den Nachweis besonderer theoretischer Kenntnisse in diesen Fachgebieten.

FachanwaltsordnungFAOGesellschaftsrechtStrafrechtBerufsrecht
Originalquelle
Geldwäscheprävention: BRAK kritisiert neue EU-Standards für Verdachtsmeldungen
Symbolfoto · Unsplash
Gesellschaftsrecht30. September 2026·BRAK – Nachrichten aus Berlin

Geldwäscheprävention: BRAK kritisiert neue EU-Standards für Verdachtsmeldungen

Die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) äußert erhebliche Bedenken gegen die von der EU-Behörde AMLA geplanten Durchfühungsvorschriften zur Geldwäscheprävention. Kritisiert wird insbesondere, dass der aktuelle Entwurf die anwaltliche Verschwiegenheitspflicht durch unverhältnismäßige Meldestandards gefährdet. Für die rechtsberatende Praxis bedeutet dies potenziell tiefgreifende Änderungen im Umgang mit vertraulichen Mandatsinformationen bis zum Inkrafttreten im Juli 2027.

GeldwäschepräventionAMLAComplianceVerschwiegenheitspflichtEU-Geldwäschepaket
Originalquelle
Mögliche Übernahme der Commerzbank: Gesellschaftsrechtliche und strategische Implikationen
Bild: FAZ – Wirtschaft
Gesellschaftsrecht30. September 2026·FAZ – Wirtschaft

Mögliche Übernahme der Commerzbank: Gesellschaftsrechtliche und strategische Implikationen

Die potenzielle Übernahme der Commerzbank durch einen Wettbewerber rückt zunehmend in den Fokus und könnte die deutsche Bankenlandschaft nachhaltig verändern. Aus rechtlicher Sicht stehen dabei insbesondere die aktienrechtlichen Rahmenbedingungen für Großtransaktionen sowie bankaufsichtsrechtliche Hürden im Vordergrund. Für Investoren und Marktteilnehmer bedeutet dies eine notwendige Prüfung der gesellschaftsrechtlichen Compliance und der langfristigen Auswirkungen auf die Marktstruktur.

CommerzbankM&AGesellschaftsrechtAktienrechtBankenmarkt
Originalquelle
BGH schließt Kapitalanleger-Musterverfahren zur VW-Übernahme durch Porsche ab
Symbolfoto · Unsplash
Gesellschaftsrecht30. September 2026·Bundesgerichtshof – Pressemitteilungen

BGH schließt Kapitalanleger-Musterverfahren zur VW-Übernahme durch Porsche ab

Der Bundesgerichtshof hat das langjährige Kapitalanleger-Musterverfahren (KapMuG) im Zusammenhang mit dem versuchten Erwerb der Volkswagen AG durch die Porsche SE rechtskräftig abgeschlossen. Gegenstand des Verfahrens waren umfangreiche Schadensersatzforderungen von Investoren aufgrund vermeintlich verspäteter Kapitalmarktinformationen. Die Entscheidung schafft endgültige Rechtsklarheit über die Publizitätspflichten bei komplexen Beteiligungsstrukturen und beendet einen der bedeutendsten wirtschaftsrechtlichen Komplexe der vergangenen Jahre.

KapMuGVolkswagenPorsche SEKapitalmarktrechtAktienrecht
Originalquelle
BGH zur Prüfungskompetenz des Registergerichts bei Gesellschafterlisten
Symbolfoto · Unsplash
Gesellschaftsrecht30. September 2026·Bundesgerichtshof – Entscheidungen

BGH zur Prüfungskompetenz des Registergerichts bei Gesellschafterlisten

Der Bundesgerichtshof konkretisiert in dieser Entscheidung die Grenzen der Prüfungskompetenz des Registergerichts bei der Einreichung von Gesellschafterlisten durch einen Notar gemäß § 40 GmbHG. Das Registergericht darf die Aufnahme einer Liste nur dann verweigern, wenn die Unrichtigkeit für das Gericht offensichtlich ist oder die Liste formale Mängel aufweist. Für die Praxis bedeutet dies eine erhebliche Beschleunigung bei der Aktualisierung von Gesellschafterdaten, da eine tiefgreifende materielle Prüfung der zugrunde liegenden Anteilsübertragungen entfällt.

II ZB 21/22GmbH-RechtGesellschafterlisteHandelsregisterNotar
Originalquelle
Mögliche Übernahme von Uniper: RWE und KKR an Bieterverfahren interessiert
Bild: FAZ – Wirtschaft
Gesellschaftsrecht29. September 2026·FAZ – Wirtschaft

Mögliche Übernahme von Uniper: RWE und KKR an Bieterverfahren interessiert

Berichten zufolge planen RWE und der Finanzinvestor KKR ein gemeinsames Angebot für den im Zuge der Energiekrise verstaatlichten Gaskonzern Uniper. Da der Bund den Ausstieg aus seiner Beteiligung vorbereitet, rückt die wettbewerbsrechtliche und gesellschaftsrechtliche Strukturierung einer möglichen Übernahme in den Fokus. Der Betriebsrat des Unternehmens warnt in diesem Zusammenhang vor den Risiken einer Zerschlagung durch Finanzinvestoren.

M&APrivatisierungUniperGesellschaftsrechtEnergierecht
Originalquelle
Russland-Geschäft der Metro AG: Faktische Enteignung per Präsidialdekret
Bild: FAZ – Wirtschaft
Gesellschaftsrecht29. September 2026·FAZ – Wirtschaft

Russland-Geschäft der Metro AG: Faktische Enteignung per Präsidialdekret

Durch ein russisches Präsidialdekret verliert der Düsseldorfer Metro-Konzern faktisch die Kontrolle über seine Tochtergesellschaften in Russland. Die Geschäftsanteile werden auf ein Unternehmen des Managers Johannes Tholey übertragen, womit Metro den Zugriff auf operative Einheiten verliert. Diese staatlich initiierte Übertragung verdeutlicht die massiven rechtlichen Risiken für deutsche Konzerne in sanktionierten Märkten. Betroffene Unternehmen sollten ihre Strategien zum Investitionsschutz und mögliche Exit-Szenarien dringend rechtlich neu bewerten.

Metro AGEnteignungRussland-SanktionenGesellschaftsrechtInvestitionsschutz
Originalquelle
Mögliche Übernahme von Evonik durch BASF: Einfluss der RAG-Stiftung im Fokus
Bild: FAZ – Wirtschaft
Gesellschaftsrecht29. September 2026·FAZ – Wirtschaft

Mögliche Übernahme von Evonik durch BASF: Einfluss der RAG-Stiftung im Fokus

Die potenzielle Übernahme der Evonik Industries AG durch die BASF SE wird maßgeblich durch die Entscheidungsgewalt der RAG-Stiftung beeinflusst. In diesem Kontext rücken stiftungsrechtliche Vorgaben und die Rolle der Stiftung als Mehrheitsaktionärin in den Mittelpunkt der gesellschaftsrechtlichen Bewertung. Für die M&A-Praxis unterstreicht das Vorhaben die Komplexität von Transaktionen bei Beteiligungen mit öffentlich-rechtlichem Hintergrund. Unternehmen müssen bei solchen Konstellationen neben dem Aktienrecht insbesondere die spezifischen Stiftungszwecke und politischen Rahmenbedingungen berücksichtigen.

M&AGesellschaftsrechtStiftungsrechtUnternehmensübernahmeAktienrecht
Originalquelle
BGH-Leitsatzentscheidung zur Bemessung von Kartellbußgeldern (KRB 22/26)
Symbolfoto · Unsplash
Gesellschaftsrecht29. September 2026·Bundesgerichtshof – Entscheidungen

BGH-Leitsatzentscheidung zur Bemessung von Kartellbußgeldern (KRB 22/26)

Der Bundesgerichtshof hat in dieser Entscheidung grundlegende Maßstäbe für die Festsetzung von Geldbußen bei Kartellverstößen definiert. Im Fokus steht dabei insbesondere die Frage, inwieweit präventive Compliance-Maßnahmen sanktionsmindernd bei der Urteilsfindung berücksichtigt werden können. Für Unternehmen bedeutet dies eine erhöhte Rechtssicherheit sowie eine verstärkte Obliegenheit zur Implementierung wirksamer interner Kontrollsysteme.

KartellrechtBußgeldbemessungComplianceBGHKRB 22/26
Originalquelle
BGH konkretisiert gesellschaftsrechtliche Anforderungen (II ZB 3/25)
Symbolfoto · Unsplash
Gesellschaftsrecht29. September 2026·Bundesgerichtshof – Entscheidungen

BGH konkretisiert gesellschaftsrechtliche Anforderungen (II ZB 3/25)

Der II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat in einer aktuellen Leitsatzentscheidung grundlegende Fragen des Gesellschaftsrechts behandelt. Die Entscheidung befasst sich mit verfahrensrechtlichen Aspekten, die für die Gestaltung von Gesellschaftsverträgen und Registeranmeldungen von Bedeutung sind. Für die Mandatspraxis schafft das Urteil erhöhte Rechtssicherheit bei der Durchführung von gesellschaftsinternen Maßnahmen und Beschlüssen.

BGHII ZB 3/25GesellschaftsrechtLeitsatzentscheidung
Originalquelle
Russland stellt Metro-Landesgesellschaft unter staatliche Verwaltung
Bild: FAZ – Politik
Gesellschaftsrecht28. September 2026·FAZ – Politik

Russland stellt Metro-Landesgesellschaft unter staatliche Verwaltung

Die russische Regierung hat die Verwaltung der Landesgesellschaft des deutschen Handelskonzerns Metro übernommen. Dieser Schritt markiert eine Fortsetzung staatlicher Eingriffe in die Eigentümerstruktur westlicher Unternehmen infolge der geopolitischen Spannungen. Betroffene Konzerne müssen mit einem faktischen Kontrollverlust und komplexen rechtlichen Auseinandersetzungen über ihre Vermögenswerte rechnen.

GesellschaftsrechtKonzernstrukturRusslandEnteignungSanktionen
Originalquelle
Russland stellt Vermögenswerte der Metro AG unter Zwangsverwaltung
Bild: Tagesschau – Wirtschaft
Gesellschaftsrecht28. September 2026·Tagesschau – Wirtschaft

Russland stellt Vermögenswerte der Metro AG unter Zwangsverwaltung

Der russische Präsident hat die Vermögenswerte des Handelskonzerns Metro AG in Russland unter staatliche Zwangsverwaltung gestellt. Dies folgt einem Muster ähnlicher Maßnahmen gegen westliche Unternehmen seit Beginn des Ukraine-Kriegs. Für betroffene Gesellschaften bedeutet dies den faktischen Kontrollverlust über ihre russischen Tochtergesellschaften sowie erhebliche bilanzielle Risiken. Die rechtlichen Rahmenbedingungen für internationale Investitionen in Russland verschärfen sich hierdurch massiv.

Metro AGZwangsverwaltungRusslandGesellschaftsrechtInvestitionsschutz
Originalquelle
VW und Gotion: Strategische Milliarden-Kooperation bei Batteriezellfertigung in Spanien
Bild: FAZ – Wirtschaft
Gesellschaftsrecht28. September 2026·FAZ – Wirtschaft

VW und Gotion: Strategische Milliarden-Kooperation bei Batteriezellfertigung in Spanien

Die Volkswagen AG vertieft ihre Zusammenarbeit mit dem chinesischen Spezialisten Gotion durch ein Investment von 1,1 Milliarden Euro in eine spanische Zellfabrik. Die Kooperation soll weit in die Wertschöpfungskette hineinreichen und dient der Sicherung strategischer Ressourcen in der E-Mobilität. Für die gesellschaftsrechtliche Praxis sind solche grenzüberschreitenden Joint Ventures und Großinvestitionen sowie die damit verbundene vertragliche Gestaltung von Lieferketten von hoher Relevanz.

Joint VentureGesellschaftsrechtInvestitionenAutomobilindustrieWirtschaftsrecht
Originalquelle
LAG Köln zur Managerhaftung: Höhere Anforderungen an interne Kommunikation und D&O-Schutz
Bild: FAZ – Wirtschaft
Gesellschaftsrecht28. September 2026·FAZ – Wirtschaft

LAG Köln zur Managerhaftung: Höhere Anforderungen an interne Kommunikation und D&O-Schutz

Das Landesarbeitsgericht Köln hat die Anforderungen an die Haftungsvermeidung für Führungskräfte in Verdachtsfällen verschärft. Manager sind demnach gehalten, bei rechtlichen Unklarheiten verstärkt intern Rücksprache zu halten, um persönlichen Haftungsrisiken vorzubeugen. Für Unternehmen ergibt sich daraus die dringende Notwendigkeit, bestehende D&O-Versicherungspolicen sowie interne Compliance-Richtlinien zu überprüfen.

ManagerhaftungD&O-VersicherungLAG KölnComplianceGeschäftsführerhaftung
Originalquelle
Meta: Milliardenstrafe nach Prozessverlust im Cambridge-Analytica-Skandal
Bild: FAZ – Wirtschaft
Gesellschaftsrecht25. September 2026·FAZ – Wirtschaft

Meta: Milliardenstrafe nach Prozessverlust im Cambridge-Analytica-Skandal

Der Meta-Konzern hat in einem Gerichtsverfahren im US-Bundesstaat New Mexico eine Niederlage im Zusammenhang mit dem Cambridge-Analytica-Skandal erlitten. Dem Facebook-Mutterkonzern drohen nun Strafzahlungen in Milliardenhöhe aufgrund von Datenschutzverletzungen. Diese Entwicklung verdeutlicht die massiven Haftungsrisiken für international agierende Unternehmen bei Verstößen gegen Compliance-Vorgaben im Umgang mit sensiblen Daten.

ComplianceDatenschutzGesellschaftsrechtMetaHaftung
Originalquelle
EU-Greenwashing-Regeln: Sonderregelung soll Vernichtung von Waren verhindern
Bild: FAZ – Wirtschaft
Gesellschaftsrecht25. September 2026·FAZ – Wirtschaft

EU-Greenwashing-Regeln: Sonderregelung soll Vernichtung von Waren verhindern

Die Umsetzung neuer EU-Vorgaben gegen Greenwashing stellt Unternehmen vor erhebliche Compliance-Herausforderungen bei der Vermarktung bestehender Warenbestände. Um zu verhindern, dass nicht konforme Produkte aufgrund strengerer Kennzeichnungspflichten vernichtet werden müssen, wird über eine deutsche Sonderregelung beraten. Branchenvertreter mahnen jedoch an, dass die geplanten Ausnahmen nicht ausreichen, um wirtschaftliche Verluste und Ressourcenverschwendung effektiv abzuwenden.

GreenwashingEU-RegulierungComplianceWarenvernichtungHandelsrecht
Originalquelle
Potenzielle Milliarden-Fusion: BASF zeigt Interesse an Übernahme von Evonik
Bild: Tagesschau – Wirtschaft
Gesellschaftsrecht25. September 2026·Tagesschau – Wirtschaft

Potenzielle Milliarden-Fusion: BASF zeigt Interesse an Übernahme von Evonik

Der Chemiekonzern BASF signalisiert Interesse an einer Übernahme des Wettbewerbers Evonik, was eine der größten Transaktionen der Branche einleiten könnte. Ein solches M&A-Vorhaben erfordert eine umfassende gesellschaftsrechtliche Strukturierung sowie eine kartellrechtliche Prüfung durch die zuständigen Behörden. Für Marktteilnehmer und Investoren sind die rechtlichen Rahmenbedingungen dieser möglichen Konsolidierung von zentraler Bedeutung.

M&AGesellschaftsrechtChemieindustrieUnternehmenskauf
Originalquelle
BASF bekundet Interesse an Evonik: Mögliche Großtransaktion im Chemiesektor
Bild: FAZ – Wirtschaft
Gesellschaftsrecht25. September 2026·FAZ – Wirtschaft

BASF bekundet Interesse an Evonik: Mögliche Großtransaktion im Chemiesektor

Der Chemiekonzern BASF prüft Berichten zufolge eine Übernahme des Wettbewerbers Evonik, was zur Bildung eines neuen deutschen Branchenriesen führen könnte. Solche M&A-Vorhaben erfordern komplexe gesellschaftsrechtliche Strukturierungen sowie die Berücksichtigung strenger fusionskontrollrechtlicher Vorgaben. Für den Markt und die beteiligten Unternehmen ergeben sich daraus erhebliche rechtliche und strategische Implikationen.

M&AGesellschaftsrechtUnternehmensübernahmeBASFEvonik
Originalquelle
Finanzinvestor Attestor übernimmt Fluggesellschaft Condor vollständig
Bild: FAZ – Wirtschaft
Gesellschaftsrecht25. September 2026·FAZ – Wirtschaft

Finanzinvestor Attestor übernimmt Fluggesellschaft Condor vollständig

Der Finanzinvestor Attestor übernimmt die verbleibenden Anteile an der Fluggesellschaft Condor und wird damit Alleineigentümer des Unternehmens. Die vollständige Übernahme markiert den Abschluss einer wesentlichen Phase in der gesellschaftsrechtlichen Neuausrichtung nach der vorangegangenen Sanierung. Für Geschäftspartner und Gläubiger bedeutet dieser Schritt eine stabilisierte Eigentümerstruktur, wenngleich operative Herausforderungen wie hohe Betriebskosten bestehen bleiben.

GesellschaftsrechtM&AUnternehmensübernahmeFinanzinvestorShare Deal
Originalquelle
Privatisierung abgeschlossen: Bund und Land Hessen veräußern Condor-Anteile
Bild: Tagesschau – Wirtschaft
Gesellschaftsrecht25. September 2026·Tagesschau – Wirtschaft

Privatisierung abgeschlossen: Bund und Land Hessen veräußern Condor-Anteile

Nach der vollständigen Rückzahlung der während der Corona-Pandemie gewährten Stabilisierungshilfen ziehen sich der Bund und das Land Hessen aus der Beteiligung an der Fluggesellschaft Condor zurück. Ein Finanzinvestor wird bis zum Sommer 2027 sämtliche Anteile übernehmen, womit die Phase der staatlichen Kapitalbeteiligung endet. Für die Unternehmenspraxis markiert dieser Schritt den Abschluss komplexer M&A-Prozesse im Nachgang staatlicher Rettungsschirme.

GesellschaftsrechtM&ACorona-HilfenPrivatisierungStaatsbeteiligung
Originalquelle
US-Sanktionen gegen iranischen Luftverkehr: Compliance-Risiken durch türkische Transitflüge
Bild: Tagesschau – Wirtschaft
Gesellschaftsrecht25. September 2026·Tagesschau – Wirtschaft

US-Sanktionen gegen iranischen Luftverkehr: Compliance-Risiken durch türkische Transitflüge

Die Vereinigten Staaten haben ihre Sanktionen verschärft, um die globale Abfertigung iranischer Fluggesellschaften vollständig zu unterbinden. Aktuelle Berichte zeigen jedoch, dass die Türkei rechtliche Spielräume nutzt, um iranischen Jets weiterhin Landerechte und Services zu ermöglichen. Für international tätige Unternehmen resultieren daraus komplexe Compliance-Anforderungen im Hinblick auf US-Sekundärsanktionen und das Außenwirtschaftsrecht. Eine genaue Überprüfung der Geschäftsbeziehungen im Logistik- und Dienstleistungssektor ist zur Vermeidung von Haftungsrisiken dringend anzuraten.

US-SanktionenComplianceAußenwirtschaftsrechtHandelsrechtLuftverkehr
Originalquelle
Stresstest von BaFin und Bundesbank: Deutsche Banken erweisen sich als weitgehend krisenfest
Bild: Tagesschau – Wirtschaft
Gesellschaftsrecht24. September 2026·Tagesschau – Wirtschaft

Stresstest von BaFin und Bundesbank: Deutsche Banken erweisen sich als weitgehend krisenfest

Die aktuelle Untersuchung von Bundesbank und Finanzaufsicht (BaFin) bescheinigt dem deutschen Bankenmarkt eine robuste Widerstandsfähigkeit gegenüber simulierten Marktschocks. Trotz der positiven Gesamtbilanz identifizierte der Test bei einzelnen Instituten potenziellen Nachbesserungsbedarf hinsichtlich der Kapitalausstattung in Extremszenarien. Für Unternehmen im Finanzsektor verdeutlichen diese Ergebnisse die anhaltende Bedeutung einer präventiven Risikovorsorge und regulatorischen Compliance.

BaFinBankenaufsichtComplianceStresstestKWG
Originalquelle
BRAK nimmt Stellung zu Leitlinien der EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD)
Symbolfoto · Unsplash
Gesellschaftsrecht24. September 2026·BRAK – Nachrichten aus Brüssel

BRAK nimmt Stellung zu Leitlinien der EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD)

Die Bundesrechtsanwaltskammer hat sich im Rahmen einer öffentlichen Konsultation der Europäischen Kommission zur Ausgestaltung der künftigen Leitlinien zur EU-Lieferkettenrichtlinie geäußert. Diese Leitlinien sollen Unternehmen bei der praktischen Umsetzung ihrer neuen Sorgfaltspflichten im Bereich Nachhaltigkeit und Menschenrechte unterstützen. Für betroffene Unternehmen sind diese Konkretisierungen von zentraler Bedeutung, um Compliance-Prozesse rechtssicher anzupassen und Haftungsrisiken effektiv zu steuern.

CSDDDLieferkettenrichtlinieComplianceNachhaltigkeitBRAK
Originalquelle
EU-Recht aktuell: Lieferkettenrichtlinie, Vergaberecht und Brüssel-Ia-Verordnung
Symbolfoto · Unsplash
Gesellschaftsrecht24. September 2026·BRAK – Nachrichten aus Brüssel

EU-Recht aktuell: Lieferkettenrichtlinie, Vergaberecht und Brüssel-Ia-Verordnung

Die aktuellen Meldungen aus Brüssel befassen sich schwerpunktmäßig mit der Umsetzung der EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) sowie der Reform des europäischen Vergaberechts. Zudem steht die Brüssel-Ia-Verordnung über die gerichtliche Zuständigkeit und die Anerkennung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen auf dem Prüfstand. Für Unternehmen ergeben sich daraus weitreichende Konsequenzen für die grenzüberschreitende Compliance sowie die prozessuale Strategie in internationalen Rechtsstreitigkeiten.

CSDDDLieferkettenVergaberechtComplianceBrüssel-Ia-VO
Originalquelle
EU-Kommission initiiert Überprüfung der Brüssel-Ia-Verordnung
Symbolfoto · Unsplash
Gesellschaftsrecht24. September 2026·BRAK – Nachrichten aus Brüssel

EU-Kommission initiiert Überprüfung der Brüssel-Ia-Verordnung

Die Europäische Kommission hat eine Überprüfung der Verordnung (EU) Nr. 1251/2012 eingeleitet, die den grenzüberschreitenden Rechtsverkehr in Zivil- und Handelssachen regelt. Ziel der veröffentlichten Konsultation ist die Evaluierung der gerichtlichen Zuständigkeit sowie der gegenseitigen Anerkennung von Entscheidungen. Für international agierende Unternehmen ist die Entwicklung relevant, da sie die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Durchsetzung von Ansprüchen im EU-Ausland betrifft.

Brüssel-Ia-VerordnungZivilprozessrechtEU-KommissionHandelsrecht
Originalquelle

NEWSLETTER

Bleiben Sie informiert

Erhalten Sie regelmäßig kuratierte Updates aus BGH, BFH und BVerwG – sortiert nach Ihren Rechtsgebieten. Kostenlos, jederzeit abbestellbar.

Optional: Themen einschränken

Mit dem Klick auf ABONNIEREN willigen Sie ein, dass wir Ihre E-Mail-Adresse zum Versand des Newsletters verarbeiten. Sie können sich jederzeit über den Link in jeder Newsletter-E-Mail abmelden. Details in unserer Datenschutzerklärung. Datenschutz.

Vorschau ansehen – so sieht der wöchentliche Digest aus

Hinweis: Die Inhalte werden automatisiert aus offiziellen Pressemitteilungen deutscher Bundesgerichte (BGH, BFH, BVerwG) zusammengestellt und redaktionell kanzlei-tonal aufbereitet. Sie ersetzen keine individuelle Rechtsberatung. Für eine konkrete Einschätzung Ihres Falls vereinbaren Sie bitte eine Erstberatung.

Betrifft eines dieser Urteile Ihren Fall?

Kanzlei Nabhan Gäbler & Partner

Bundeskanzlerplatz 2D
D-53113 Bonn

KONTAKT

Tel.: +49 (0) 228 30 40 640
bonn@kanzlei-partner.com

RECHTLICHES

© 2026 Kanzlei Nabhan Gäbler & Partner. Alle Rechte vorbehalten.

ZURÜCK NACH OBEN ↑